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Uposatha

26. Dezember 2019

Uposatha-Tage sind Zeiten der erneuerten Hingabe an die Dhamma-Praxis, befolgt von Laien und Monastischen in der gesamten Welt des Theravada-Buddhismus.

Möge er allen von Nutzen sein.

»Nicht töte man und greife nicht nach fremdem Gut;
man lüge nicht und trinke keinen Rauschtrank;
von Unkeuschheit und Paarung halte man sich fern,
ein Abendmahl zur Unzeit soll man nicht genießen.
Man meide Blumen und auch Wohlgerüche,
auf niederem Bette, auf dem Boden liege man –
dies gilt als achtfaches Gebot am Fastentag,
wie ihn der Leidbesieger, Buddha, hat verkündet.
Sonne und Mond, so herrlich anzuschaun,
sie ziehen ihre Bahn und strahlen weit dahin,
verscheuchen das Dunkel, durcheilen die Lüfte,
und glänzen am Himmel, alles erleuchtend.
Alle die Schätze in ihrem Leuchtkreis:
Perlen, Juwelen, Gold und Türkise,
Horngold und Gold aus der Berge Tiefen,
gelbfarbiges Gold und anderes mehr, 
All diese, wahrlich, sind kein Sechzehntel
des achtgeteilten Fasttags wert,
gleichwie im hellen Mondeslicht
der Sterne Schar verblassen muß.
Ob es ein männlich’ Wesen oder eine Frau,
wer sittenrein den achtgeteilten Fasttag hält
und segensreiche, gute Werke auch verrichtet,
geht, frei von Tadel, ein zur Himmelswelt.«
( Aṅguttara Nikāya III 71)

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Datum:
26. Dezember 2019